Arbeitslose Gründungswillige könnten ab 2014 bei einer Unterstützung der sozialen Absicherung leer ausgehen

Änderungen ab 2014 bei Förderung durch GründungszuschussDer Gründungszuschuss erlebte zuletzt Ende 2011 eine Reformierung. Die ehemals erfolgreiche Förderung zu Zwecken der sozialen Absicherung in der Anfangsphase einer Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit ist seit 28.12.2011 nur noch eine sog. Ermessensleistung. Der Zugang auf diese Leistungen durch die Arbeitsagenturen bis heute zwar erschwert, können nachweislich förderwürdige Existenzgründer unter entsprechenden Voraussetzungen dennoch auch heute den Gründungszuschuss per Antrag bei der jeweils zuständigen Agentur für Arbeit erhalten. Er dient auch heute als finanzielle Überbrückung, um die soziale Absicherung im Zeitraum des anfänglichen Unternehmensaufbaus angemessen zu fördern.

Kritikern der Förderung durch den ‚Gründungszuschuss‘ sei erläutert: Diese Leistung entspricht grob der restlich verbleibenden Bezugsdauer an ALG-I und wird dieser zudem angerechnet. Der Gründungszuschuss reaktiviert Arbeitslose, die ein nachweislich erfolgsversprechendes Gründungsvorhaben anstreben. Mit dieser Förderung ist eng verbunden, dass eine Existenzgründung stets ein Mindestmass an Zeit für die Erlangung der unternehmerischen Tragfähigkeit und dem Abwerfen eines sog. Unternehmerlohns benötigt.

Anfrage zum Gründungszuschuss der Arbeitsagentur

Strengere Richtlinien seit 2012 nicht genügend, sehen scheinbar politische Ziele die generelle Abschaffung des Gründungszuschusses in 2014 vor

Der Bewilligungsbescheid zum Gründungszuschuss dient heute vielfältig als Nachweis, um weitere bestehende Förderungen für die Überwindung der Startup-Phase in Anspuch nehmen zu können. Neben u.a. höherer Mindestbeitragssätzen bspw. zur Krankenkasse wird vermutlich ab 2014 diesen Gründern gar die Möglichkeit einer professionellen Begleitung zum Existenzgründungsaufbau durch das ‚KfW-Gründercoaching‘ genommen werden – siehe HIER.

Nichterhalt bzw. gar eine generelle Streichnung des Gründungszuschusses haben vielfältige Folgen:

Förderungswürdige Gründungen aus der Arbeitslosigkeit würden – nach einem bereits extremen Einbruch an Gründungen seit 2012 aufgrund der Neuregelung zum Gründungszuschuss – nun gänzlich im Keim erstickt werden. Bei dem Wegfall des Gründungszuschusses nehmen hierbei eben weitere Auswirkungen zudem negativen Einfluss auf den soliden und erfolgreichen Unternehmensaufbau.
Auswirkungen u.a. wie folgt:

  • Die anfängliche private Liquidität (inkl. gesetzlich pflichtiger Sozialabsicherungen) belastet den Gründer per sofort. Ein in Folge gänzliches Aufbrauchen seiner finanziellen Rücklagen bürgt Risiken auf Person und Unternemensaufbau.
  • Die gesetzliche Krankenversicherungspflicht ist finanziell zudem mit entsprechenden Beiträgen nachzukommen. Bei fehlendem Nachweis des Gründungszuschusses kann ihm zudem kein herabgesetzter Mindestbeitrag von der Krankenkasse zugestanden werden.
  • Eine gesetzliche Rentenversicherungpflicht (insbesondere hier bspw. Gründungen im Handwerk) ist mit entsprechendem Beitrag finanziell zudem aufzubringen
  • Die dem schnellen Unternehmensaufbau dienenden Förderung des KfW-Gründercoachings (Begleitung durch einen Gründungsberater) kann nicht mehr i.H.v. eines Bezuschussungssatzen von 90 Prozent des Beraterhonorars beantragt werden. Hier bestehen dann nur die mindereren Bezuschussungssätze i.H.v. 50 bzw. 75 Prozent.

 

Eine in Vorbereitung anstehende Gründung sollte daher zeitlich beschleunigt angegangen werden!

Mit den Anforderungen der Agenturen für Arbeit erfahren, unterstützen wir Sie in Ihrem Gründungsvorhaben gerne bei der Beantragung des Gründungszuschusses – siehe hierzu auch ### Menü/Leistungen ###. Treten Sie gerne mit uns in persönlichen Kontakt, so dass wir hierzu mit Ihnen ein erstes und ungezwungenes Sondierungsgespräch und die Moglichkeiten sowie weitere Vorgehensweise aufzeigen.

Eine aktive und bedarfsorientierte Unterstützung durch die ‚FRANK MARGGRAF Unternehmensberatung‘ ist Ihnen sicher.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

GRÜNDEN MIT GRÜNDUNGSZUSCHUSS – JETZT !

„Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, der Gründungsförderung aus Arbeitslosigkeit vollends den Garaus zu machen“; kritisierte auch Brigitte Pothmer, grüne Arbeitsmarktpolitikerin ggü. DIE WELT. (Quelle: veröffentlicht 17.05.2013 | http://www.welt.de/wirtschaft/article116287655/Arbeitslosen-wird-das-Gruenden-erschwert.html )